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Geschäftsadresse:
Dr. med. Johannes Döser
Stiftung Wolfgang Loch
Unterer Pustenberg 14
45239 Essen-Werden
Tel.: 0201 / 49 52 55
E-Mail: doeser@t-online.de

Einladung zur Festveranstaltung

 

Wir möchten Sie am Nachmittag des Samstags, dem 26. Oktober 2019,
von 14:00 – 18:30 Uhr
zu einem Symposium anlässlich dieses Jubiläums einladen.

Es sprechen

Aleida Assmann und Udo Hock

zum Thema

"Vom Nutzen und Nachteil des Vergessens für das Leben"

 

im Hörsaal der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums der Eberhard Karls Universität, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen.

Dazu laden wir herzlich ein.

Aleida Assmann als Kulturwissenschaftlerin und Udo Hock als Psychoanalytiker werden mit ihren Vorträgen den interdisziplinären Dialog zum Erinnern und zur Erinnerungskultur eröffnen und sicher eine reiche, vielstimmige Diskussion dieses gesellschaftlich so bedeutsamen und zugleich genuin psychoanalytischen Themas eröffnen.
Frau Professor Dr. phil. Aleida Assmann ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie ist maßgeblich am wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs der Erinnerungskultur und deren Dialektik von Erinnern und Vergessen beteiligt. Individuen erinnern ihre Geschichte, ebenso Familien, Gruppen und Gesellschaften. Erinnerungen werden sinnlich erlebt in der Architektur der Städte, in Museen, in den Künsten; Erinnerungen werden medial inszeniert. Sie können die Spur des Traumatischen auftauchen lassen. Nach dem Entsetzen des Holocaust stellt sich die Frage von Erinnern und Vergessen in Deutschland in besonderer Weise. Assmann geht in ihren Untersuchungen aber auch in andere europäische Länder, nach Israel, Palästina und nach Südafrika.

Herr Dr. phil. Udo Hock arbeitet als Psychoanalytiker (DPV, IPA) in freier Praxis in Berlin. Er studierte Psychologie, Psychoanalyse und Philosophie in Berlin und Paris bei Derrida, Deleuze, Lyotard und insbesondere Laplanche. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Übersetzung und Herausgeberschaft der Werke von Jean Laplanche in deutscher Sprache. In zahlreichen Veröffentlichungen hat sich Udo Hock vor allem mit der Freud’schen Erinnerungstheorie, der infantilen Sexualität und ihrer Fortsetzung in der allgemeinen Verführungstheorie auseinandergesetzt. Seine Arbeiten sind in besonderer Weise darauf ausgerichtet, den Begriff der Entstellung in seiner ganzen Tragweite für die Psychoanalyse wiederzuentdecken. Er ist Autor des Buches „Das Unbewusste Denken. Wiederholung und Todestrieb“ (2000/2012).

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme – und auch sehr, wenn Sie diese Einladung an andere Interessierte weiterreichen.

Mit herzlichem Dank!

Dr. med. I. Böhme | Dr. med. J. Döser | Dr. med. H. Hinz
Köln | Essen-Werden | Tübingen, im Januar 2019
SPENDENKONTO
Wolfgang Loch Stiftung
IBAN: DE74440100460666559463
BIC: PBNKDEFFXXX
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