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Geschäftsadresse:
Dr. med. Johannes Döser
Stiftung Wolfgang Loch
Unterer Pustenberg 14
45239 Essen-Werden
Tel.: 0201 / 49 52 55
E-Mail: doeser@t-online.de

Einladung zur 19. Wolfgang-Loch-Vorlesung

 

Am Freitag, dem 19. Oktober 2018, um 19.00 Uhr s.t., spricht

Prof. Dr. Ilka Quindeau

zum Thema

"Erinnerung - Nachträglichkeit - Trauma"

 

im Hörsaal der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums der Eberhard Karls Universität, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen.

Dazu laden wir herzlich ein.

Frau Prof. Dr. phil. Ilka Quindeau ist Soziologin, Psychologin und Psychoanalytikerin (DPV/IPV). Sie ist Lehranalytikerin und Professorin für Klinische Psychologie an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Ihre Arbeitsschwerpunkte sind psychoanalytische Theoriebildung sowie Geschlechter-, Trauma- und Biographieforschung. In Ihrem Buch „Spur und Umschrift“ arbeitete sie an einer Theorie der Erinnerung, die der konstruktivistischen Perspektive im Werk von Loch nahe verwandt ist. Sie entwarf in „Verführung und Begehren“ eine psychoanalytische Genealogie der Sexualität, die die wechselseitige Konstitution von Trieb und Objekt, wie sie sich aus der unbewussten Interaktion zwischen den Erwachsenen und dem Kind herausbildet, in einem geschlechtsübergreifenden Modell der Sexualität situiert und so dichotome, einander ausschließende Geschlechterverhältnisse überwindet.

In ihrer Kritik an der Heteronormativität einiger psychoanalytischer Theoriebereiche frischt sie frühe emanzipatorische Impulse von S. Freud aus den „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ auf.
Wir freuen uns über rege Teilnahme an Vorlesung und Diskussion.

Mit herzlichem Dank.

 

Dr. med. I. Böhme | Dr. med. J. Döser | Dr. med. H. Hinz
Köln | Essen-Werden | Tübingen, im September 2017
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Wolfgang Loch Stiftung
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